Neues
Laden...
  • Aktuelles
  • Bilder

AKTUELL

Donnerstag, 22. September 2016
Reise & Service: Wildunfall als Urlauber in Schweden. Was tun?

Reise & Service: Wildunfall als Urlauber in Schweden. Was tun?

Wie in diesem Fall am 15. Januar 2016 gab es innerhalb einer Stunde 2 Wildunfälle in der Nähe von Borlänge. 2 Personen wurden verletzt und wurden nach Falun ins Krankenhaus gebracht. (Bild:©Victor Lundberg / TT)
Der Herbst hat begonnen und ist in den Nördlichen Teilen Schwedens schon bald vorbei. Es folgt die dunkle Jahreszeit. Doch genau in dieser Zeit ist die Gefahr für Wildunfälle am grössten. ( nicht nur in Schweden)
Doch wie verhalten Sie sich nach einem Wildunfall in Schweden richtig? Hier ein paar Tips:

Es passiert in dem Bruchteil einer Sekunde. Ein Tier taucht im Lichtkegel Ihres Fahrzeugś auf und Sie können nicht mehr ausweichen. Es kommt zum Unfall. Wie müssen Sie sich nach der ersten Schrecksekunde richtig verhalten?

Wenn keine Personenschäden entstanden sind, ist es wichtig abzuklären, welches Tier an dem Unfall beteiligt ist. In Schweden gibt es das Gesetz, dass alle Unfälle mit Elch, Dammwild, Rotwild, Wildschwein, Bär, Wolf, Vielfraß, Luchs, Otter, Adler und Mufflon meldepflichtig sind. Wer dies nicht tut, riskiert eine Strafe.
Wählen Sie die 112 und melden den Unfall den Behörden.
Versuchen Sie, auch wenn das besonders in den nördlichen Regionen Schwedens manchmal schwierig ist, eine genaue Ortsangabe zu machen.
Befolgen Sie die Anweisungen der Polizei.
In Nordschweden ist es möglich, dass die Polizei besonders im Winter zur Weiterfahrt rät, wenn die Beschädigungen am Fahrzeug gering ist.

Es ist jedoch sehr wichtig die Unfallstelle richtig zu markieren. Besonders wenn das betroffene Tier geflüchtet ist.
Sie helfen mit einer genauen Beschreibung und Markierung dem Jäger, welcher von der Polizei gerufen wird, und das verletzte Tier sucht.
In Schweden gibt es sogenannte Markierungsbänder, welche man an einem Ast an der Unfallstelle befestigen kann.
Wir haben Ihnen hier einen Link vorbereitet, wo Sie vor Ihrer nächsten Schwedenreise ein Markierungsband ausdrucken können. Auf das Sie es nie brauchen!

Aufgrund dieser großen Gefahr hat Volvo einen wirksamen Schutz gegen solche Unfälle entwickelt. Das neue City Safety im Volvo S90, V90, V90 CC und XC90 ermöglicht die Erkennung großer Tiere bei Tag und auch in der Nacht. Das Risiko von Zusammenstößen mit Elchen, Rentieren, Pferden oder Kühen kann durch Warnanzeigen und Bremseingriffe reduziert oder ein Aufprall sogar ganz verhindert werden.
Mittwoch, 21. September 2016
News: Familienauto des Jahres 2016: Volvo feiert erneut einen Doppelsieg.

News: Familienauto des Jahres 2016: Volvo feiert erneut einen Doppelsieg.

Ein echter Gewinnertyp, der Volvo XC60.                                                                                        (Außenfarbe Power Blau-Metallic, 20''-Leichtmetallfelgen Ixion II) (Bild:©Volvo Cars)  
Doppelsieg für Volvo: Bei der prestigeträchtigen Leserwahl zum „Familienauto des Jahres 2016“ feiert der schwedische Premium-Hersteller wie im Vorjahr zwei Siege. Der neue Volvo V90, der im Oktober zu den deutschen Volvo Vertragspartnern rollt, und der Bestseller Volvo XC60 gewinnen die Importwertung in ihrer Kategorie. Abgerundet wird das hervorragende Ergebnis von zwei zweiten Plätzen für den Volvo XC90 und den Volvo V60.

Die Leserwahl wird alljährlich von den beiden Fachmagazinen „Auto Straßenverkehr“ und „Eltern“ initiiert. Bei der inzwischen sechsten Auflage haben sich mehr als 23.400 Leser beteiligt und in sieben Kategorien die familienfreundlichsten Fahrzeuge in der Gesamt- und Importwertung gewählt. Zur Wahl standen insgesamt 148 Vans, SUVs und Kombis mit mindestens 400 Litern Kofferraumvolumen.

Mit zwei Siegen und zwei Podiumsplatzierungen gehört Volvo zu den klaren Gewinnern und ist eine der beliebtesten Importmarken für Familien überhaupt. Der Volvo XC60 siegt mit 58,7 Prozent der Stimmen souverän in der Preisklasse von 35.000 bis 40.000 Euro (Kategorie F).

In der nächsthöheren Preisklasse ab 40.000 Euro (Kategorie G) sichert sich der neue Volvo V90 mit 23,8 Prozent die Importwertung. Das elegante Raumwunder verbindet viel Platz und einen bis zu 1.526 Liter großen Kofferraum mit einer umfangreichen Serienausstattung. Der zweite Platz geht mit 20,3 Prozent der Stimmen an den Volvo XC90 und macht den Doppelsieg in dieser Kategorie perfekt. Komplettiert wird das hervorragende Abschneiden vom Volvo V60, der auf dem zweiten Rang in der Preisklasse von 30.000 bis 35.000 Euro (Kategorie E) landet.

„Familien liegen Volvo besonders am Herzen. Davon zeugen unsere großzügig gestalteten, vielseitigen Modelle mit viel Platz und einer umfangreichen Sicherheitsausstattung, die zum Beispiel auch integrierte Kindersitze umfasst. Deshalb freuen wir uns sehr über diese Auszeichnungen, die von Menschen kommen, die wissen, worauf es ankommt“, erläutert Thomas Bauch, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH. „Dass der Volvo V90 schon vor seiner offiziellen Markteinführung zum Familienauto des Jahres gekürt wird, ehrt uns ganz besonders.“

Der neue Volvo V90. Ein echter Familienkombi.( 20''-Leichtmetallfelgen in 8-Speichen-Design) (Bild:©Volvo Cars)

Volvos Riese belegt Platz 2 bei den Importfahrzeugen über 40 000€. (Bild:©Volvo Cars)
Die kompletten Ergebnisse lassen sich in der aktuellen Ausgabe von „Auto Straßenverkehr“ nachlesen, die am heutigen Mittwoch (21. September 2016) erscheint.

Schon im vergangenen Jahr wurden mit dem Volvo XC90 und dem Volvo V70 ebenfalls zwei Modelle der schwedischen Premium-Marke zum „Familienauto des Jahres 2015“ gewählt. Der Volvo XC60 und der Volvo V60 landeten seinerzeit jeweils auf einem Podiumsplatz.
Spy Shot: Volvo XC60 2 ein weiteres Mal erwischt.

Spy Shot: Volvo XC60 2 ein weiteres Mal erwischt.

Und ein weiteres Mal gibt sich der kommende XC60 stark getarnt die Ehre. (Bild:©autoplus)
Bis zur Premiere des Mittelklasse SUV der Schweden dauert es noch ein paar Monate. So werden sie Schweden das Geheimnis um das meistverkaufte SUV im März kommenden Jahres lüften.

Doch bis dahin haben die Prototypen einen echten Marathon vor sich. Die Vorserienfahrzeuge sind in vielen Ländern unterwegs.
Das hier abgebildete Fahrzeug wurde in Frankreich in der Nähe von Cambrai abgelichtet. Neue Details verraten die Bilder nicht.

Dennoch scheint das Fahrzeug gegenüber seinem Vorgänger gewachsen zu sein. Dieses Fahrzeug war mit einen T6 mit 306 PS ausgerüstet. So zumindest die Informationen aus dem schwedischen Verkehrsregister.

Und ein weiteres Mal gibt sich der kommende XC60 stark getarnt die Ehre. (Bild:©autoplus)

Und ein weiteres Mal gibt sich der kommende XC60 stark getarnt die Ehre. (Bild:©autoplus)

Und ein weiteres Mal gibt sich der kommende XC60 stark getarnt die Ehre. (Bild:©autoplus)

Montag, 19. September 2016
Reportage:  Entwicklungscode V526. Wie der neue Volvo XC90  "laufen" lernte. ( Teil 1)

Reportage: Entwicklungscode V526. Wie der neue Volvo XC90 "laufen" lernte. ( Teil 1)

Aller Anfang ist schwer. Sketch des Volvo XC90 aus dem Jahr 2013. (Bild:©Volvo)
Der neue Volvo XC90 ist seit Monaten nicht aus den Automedien wegzudenken. Er gewinnt anscheinend alles, was es in der Autowelt an Preisen zu gewinnen gibt. Doch wie ist er entstanden? Wie kam es überhaupt zu SUVś aus dem Hause Volvo?
Gehen Sie mit uns auf eine exklusive Reise zur Geburtsstätte des neuen und alten Volvo XC90. Kommen Sie gedanklich mit uns nach Südschweden, und tauchen Sie ein in die Volvo-Welt in Göteborg Torslanda. Sehen Sie in 6 Teilen noch nie gezeigte Bilder und lesen Sie Interviews mit seinen Erbauern.


Teil 1: Aller Anfang ist schwer. Oder anders gesagt, fast hätte es keinen XC90 Nachfolger gegeben. Da auch der XC90 1 lange auf der Kippe stand.

Es war 1999, genau gesagt am 28.Januar 1999, als plötzlich eine Meldung die gesamte Autowelt aufhorchen ließ. Die Volvo Gruppe verkauft ihre PKW Sparte für 50 Milliarden Kronen an Ford. In Schweden kam diese Meldung eines Putsch gleich. Viele Menschen Schwedens fühlten sich betroffen. Waren sie doch mit dieser Marke aufgewachsen. Verbanden Ihr Land mit den treuen und robusten Wegbegleitern aus Torslanda. Und nun sollten die schwedischen Kronjuwelen an einen ausländischen Konzern "verhökert" werden? Das Entsetzen und die Abneigung gegen Ford war riesig. Nachdem der 1. Sturm der Entrüstung verflogen war, ging man in Göteborg wieder dem Tagesgeschäft nach.

Denn in der Entwicklungsabteilung arbeiteten die Ingenieure an etwas "GROSSEM". Unter der internen Bezeichnung P28 entstand gerade ein großes SUV. An diesem Projekt arbeiteten die Schweden schon seit Anfang der 90-iger Jahre. Zumindest immer mal wieder.

1992 begann Volvo mit dem Entwurf verschiedener Skizzen eines SUV. Doch schon in einer sehr frühen Phase wurde dieser Versuch gestoppt.
Dann Mitte der 90-iger ein weiterer Versuch.
Nachdem Volvo eine Kooperation mit Renault eingegangen war, wollten die Franzosen Hilfe von Volvo bei der Entwicklung des neuen Renault Espace.
Auch Volvo überlegte mit einigen Designskizzen ein Van auf den Markt zu bringen. Doch auch dieses Projekt wurde sehr früh gestoppt.
Denn ein MPV steht nicht gerade für Fahrfreude, erinnert sich Hans Wikman, späterer Projektleiter des XC90 Projektś.

Nachdem die Zusammenarbeit mit Renault schneller beendet war als sie begonnen hatte, stand Volvo immer noch ohne ein großes Auto in der Pipeline da. 1994 und 1996 wurden zwei weitere Versuche unternommen, ein 5-sitziges SUV zu entwickeln. Doch auch diese Versuche scheiterten.

Erst im Frühjahr 1998 startete Hans Wikman und sein Team mit dem Projekt P28, was letztendlich den 1. Volvo XC90 hervorbrachte.
Das SUV sollte auf Basis des damals brandneuen Volvo S80 entstehen und Platz für 7 Personen bieten. Konkurrieren sollte der SUV mit Modellen wie Mercedes ML und BMW X5.
Ausgestattet mit einem Budget von 50 Mio. SEK für Designstudien machten sich 2 Designteams an die Arbeit.
Im Stammwerk in Göteborg unter der damaligen Leitung von Peter Horbury,und in den USA, genauer gesagt in Kalifornien unter der Leitung von Dough Fraser welche jeweils 2 1:1 Modelle entwickelten sollten.
Etwa ein Jahr später war der große Tag gekommen.

1. Mai 1999 Phoenix  Arizona. Der Tag der Entscheidung steht bei 41 Grad an. (Bild:©Volvo Cars)


XC90 I 1:1 Modelle 1999. Der Tag der Entscheidung in der Wüste von Phoenix  Arizona. Am Ende war die Entscheidung auf das Modell von Dough Fraser (Mitte) gefallen. (Bild:©Volvo Cars)
Bei 41 Grad wurde vor den Toren von Phoenix die Entscheidung über das Design des zukünftigen großen Volvo getroffen.
Letztendlich setzte sich der Entwurf von Dough Fraser durch und bekam grünes Licht für die Entwicklung zum fertigen Fahrzeug.

Lesen Sie im 2. Teil, wie der P28 zu Serienreife gebracht und erprobt wurde.



Autonomus Drive: Volvo und Autoliv bilden eine Kooperation bei der Softwareentwicklung.

Autonomus Drive: Volvo und Autoliv bilden eine Kooperation bei der Softwareentwicklung.

In wenigen Jahren soll die Software für Autononous Drive Systeme nicht größer als die Grundfläche einer Postkarte sein. (Bild:©Volvo Cars)
Kurz nachdem MobileEye und Delphie verkündet haben, eine Technik für Roboterautos zu entwickeln, bildet sich die nächste Allianz: Volvo tut sich mit Autoliv zusammen. Die Partner planen eine Software zur Steuerung.

In der Autobranche formiert sich die nächste Allianz für die Entwicklung selbstfahrender Autos: Volvo hat sich mit dem Zulieferer Autoliv zusammengetan. Beide Partner wollen in einem Gemeinschaftsunternehmen unter anderem Software zur Steuerung von Roboterwagen entwickeln. 
Die Technologie solle in Autos von Volvo verwendet, aber auch an andere Hersteller verkauft werden, kündigten die Unternehmen am Dienstag an. Sie werde voraussichtlich zum Jahr 2021 verfügbar sein.
Erst vor rund zwei Wochen hatten auch die Zulieferer MobilEye und Delphi eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Technik für Roboterwagen bekanntgegeben. Sie stellten Systeme für „wenige tausend Dollar“ in Aussicht, die vor allem kleinere Hersteller interessieren könnten, die kein Geld für eigene Forschung haben. Ihre Technologie soll 2019 fertig sein und bis 2021 auf die Straße kommen. MobilEye ist mit dem Chipriesen Intel auch Entwicklungspartner von BMW.

Mit der Kooperation von Volvo und Autoliv wächst die Konkurrenz für Google. Der Internet-Konzern will seine seit 2009 entwickelte Software für selbstfahrende Autos den Herstellern anbieten. Bisher läuft aber nur ein Pilotprojekt, bei dem testweise 100 Minivans von Fiat Chrysler umgebaut werden. Schwergewichte der Branche wie Daimler wollen die Entwicklung selbst in der Hand behalten.
Der schwedische Hersteller Volvo, der inzwischen zum chinesischen Konzern Geely gehört, arbeitete bereits seit einiger Zeit selbst an selbstfahrenden Autos und kündigte auch schon Straßentests mit 100 ausgewählten Einwohnern in Göteborg an. In dem neuen Gemeinschaftsunternehmen wollen Volvo und Autoliv jetzt ihre Technologien zusammenlegen und daraus neue Systeme entwickeln.
Samstag, 17. September 2016
V90 CC: So könnte Volvoś Off Road Kombi als Polizeifahrzeug aussehen.

V90 CC: So könnte Volvoś Off Road Kombi als Polizeifahrzeug aussehen.

So könnte der neue V90 CC als Polizeifahrzeug aussehen. (Bild:©Illustration: Olof Svanström)
Der XC70 ist als Polizei-Einsatzfahrzeug nicht von Skandinaviens Straßen wegzudenken. Doch wie wird der Nachfolger V90 CC in Dienstkleidung der Polizei aussehen? 

Illustrator Olof Svanström ist dieser Frage einmal nachgegangen, und hat den neuen Cross Country mit Polizeiausrüstung am Computer entstehen lassen.
Ob der Entwurf so oder so ähnlich seinen Dienst bei den Behörden antritt, werden wir Anfang 2017 erfahren.
Nach unseren Informationen soll der Marktstart den "Softroaders" in der Kalenderwochen 5 2017 in Schweden beginnen.
Die Einsatzfahrzeuge, welche bei Nielsson in Laholm entstehen, werden ca. 3 Monate später in den Polizeidienst aufgenommen.

Doch wussten Sie schon?: 

- Das 85 % aller Polizeifahrzeuge in Skandinavien Volvoś sind?
- Das es etwa 45 Arbeitsstunden bedarf, um aus einem gewöhnlichen Volvo ein     Polizeifahrzeug zu machen?
- Das ein fertig umgerüsteter XC70 mit allem Zubehör so schwer wie ein Minibus vom Schlag eines VW T6 ist? Aus diesem Grund bekommen die Fahrzeuge nicht nur Aufkleber auf die Seiten und ein Blaulicht auf das Dach, sondern auch ein komplett neues Fahrwerk, welches auf das höhere Gewicht abgestimmt ist.
- Das Volvo Polizeifahrzeuge auch in Großbritanien Belgien, Holland und der Schweiz ihren Dienst verrichten?
- Das die Motorleistung von Polizeifahrzeugen nicht derer von Serienfahrzeugen entspricht? Im Falle des Volvo XC70 sind bis zu 200 Zusatz-PS möglich. Somit können die Beamten einen gewissen "Überraschungsmoment" erzeugen.
Drive Me: Das Drive Me Projekt ist gestartet.

Drive Me: Das Drive Me Projekt ist gestartet.

Der 1. Autonome Volvo XC90 ist fertig und wird an die 1. Familie in Göteborg übergeben. (Bild:©Volvo Cars)
Es ist wohl das ambitionierteste Projekt zum Thema selbstfahrende Autos, welches Volvo seit nun mehr als 3 Jahren vorbereitet.
Vor wenigen Tagen war es nun so weit. Der 1. Volvo XC90 autonomus Drive wurde fertig gestellt. 
In den mächsten Tagenwird dieser nun offiziell an die 1. Familie in oder um Göteborg übergeben.

In Zukunft werden in Göteborg einige Volvos selbstständig fahren. Denn die Schweden haben nun  in Torslanda den ersten XC90 für das „Drive Me“-Programm fertiggestellt. Im Rahmen dessen werden 100 Kunden XC90-Modelle erhalten, die mit einem autonomen Fahrsystem ausgestattet sind. Zunächst wird Volvo die Fahrzeuge allerdings noch selbst auf ihre Sicherheit überprüfen, bevor sie dann an die Kunden gehen.

Der 1. Autonome Volvo XC90 ist fertig. (Bild:©Volvo Cars)

Bereits jetzt können viele Volvo-Modelle halbautonom Fahren. Um den Schritt auf die volle Autonomie zu schaffen, sind die XC90 für "Drive Me" mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet worden. Im Grill des SUV befindet sich ein Radarsensor sowie eine Kamera. Zudem sitzen weitere Kameras an den Spiegeln und hinter der Windschutzscheibe. Komplettiert wird das System von einem an der Front platzierten LiDAR-Sensor. Im Rahmen des Programms werden die XC90-Fahrer diese Systeme rund um Göteborg in festgelegten Zonen testen. Mithilfe dieser Daten will Volvo bis 2021 ein marktfähiges, selbstfahrendes Auto entwickeln. Neben Göteborg soll "Drive Me" später auch in London durchgeführt werden.

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)

(Bild:©Volvo Cars)
Donnerstag, 15. September 2016
V90 CC: Weltpremiere für den neuen Volvo V90 Cross Country.

V90 CC: Weltpremiere für den neuen Volvo V90 Cross Country.

Das ist er, der neue Volvo V90 CC.(Bild:©Volvo Cars)
Weltpremiere für den neuen Volvo V90 Cross Country: Der robuste Allroad-Kombi komplettiert zukünftig die erfolgreiche 90er Baureihe des schwedischen Premium-Herstellers. Das zu Jahresbeginn 2017 auf den deutschen Markt kommende, jüngste Familienmitglied verkörpert den Traum vom grenzenlosen Fahrvergnügen: Schon seit Einführung des ersten Modells vor nunmehr fast 20 Jahren stehen die Volvo Cross Country Modelle für höchste Funktionalität und Leistungsfähigkeit bei jeder Witterung und auf jedem Untergrund – auch abseits befestigter Straßen.

Die Fahrzeuge, die eine stetig wachsende Rolle im Produktportfolio spielen, richten sich an Kunden mit einem aktiven Lebensstil. „Der Volvo V90 Cross Country übernimmt die Eleganz des Volvo V90 und überträgt sie in ein Allroad-Fahrzeug, das Sicherheit, Komfort und Performance zu einem leistungsfähigen und abenteuerreichen Gesamtpaket verbindet“, erläutert Håkan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group.

Das Angebot des neuen Volvo V90 Cross Country umfasst in Deutschland vier Motoren, zwei Diesel und zwei Benziner, mit einer Leistungsspanne von 140 kW (190 PS) im D4 bis 235 kW (320 PS) im T6. Alle Fahrzeuge verfügen serienmäßig über permanenten Allradantrieb und ein Geartronic Achtgang-Automatikgetriebe.


Schweden ist die natürliche Heimat für die Entwicklung und Erprobung zuverlässiger und allwettertauglicher Fahrzeuge: Hier sind die Winter besonders hart und die Landschaft wird zu 77 Prozent von Wäldern und Seen bedeckt. Volvo hat sich eine langjährige Expertise erarbeitet, die sich in den Cross Country Modellen widerspiegelt.

„Unsere Autos sind für ihre Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit bekannt. Mit Allradantrieb, erhöhter Bodenfreiheit und einem Chassis, das höchsten Komfort und maximale Kontrolle bei jedem Wetter und auf jedem Untergrund bietet, verleiht der neue Volvo V90 Cross Country unserem vielseitigen Kombi V90 das Herz eines Entdeckers“, erklärt Dr. Peter Mertens, Senior Vice President Research &Development.


Wie alle neuen Modelle der größeren Fahrzeugklassen profitiert der Volvo V90 Cross Country von den Vorzügen der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA). Ausgiebige Tests bestätigen deren Zuverlässigkeit selbst unter extremen Bedingungen. So wurde der neue Allroad-Kombi sowohl im eisigen Norden Schwedens, wo Temperaturen um die minus 40 Grad Celsius herrschen, als auch in der flirrenden Wüstenhitze Arizonas getestet. Das Ergebnis: Der Volvo V90 Cross Country lässt sich von nichts abschrecken und aufhalten. Dazu trägt auch die gegenüber dem Kombi Volvo V90 um 60 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit bei, die das Befahren unwegsamer Strecken möglich macht.

Das Design sticht aus der Masse heraus: Kraftvolle und dynamische Linien unterstreichen die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs, treffen dabei aber auch auf funktionelle und elegante Elemente. Der robuste Charakter des Volvo V90 Cross Country täuscht über die üppige Serienausstattung hinweg, die ein in diesem Segment einzigartiges Luxus-Ambiente schafft. Insassen profitieren von Annehmlichkeiten wie den Konnektivitäts- und Entertainment-Funktionen, mit denen auch schon die Geschwister-Modelle Volvo S90 und Volvo V90 aufwarten – darunter ein Hochleistungs-Soundsystem von Bowers & Wilkins, das eine einmalige Klangkulisse schafft.

„Das Design eines Volvo Cross Country ist keine Fingerübung. Es erfordert richtig Arbeit. Der Volvo V90 Cross Country überzeugt mit einer überraschenden und packenden Kombination aus starkem, kraftvollem Exterieur und einem luxuriösen, skandinavisch geprägten Interieur. Es führt die Tradition der Volvo Cross Country Modelle fort und setzt dennoch neue Akzente: mit einer Mischung aus kraftvollen Offroad-Eigenschaften in einem eleganten, kultivierten und maßgeschneiderten Kombi-Kleid“, erklärt Thomas Ingenlath, Senior Vice President Design bei Volvo.

Der Volvo V90 Cross Country hebt Komfort und Leistungsfähigkeit in seinem Segment auf ein neues Niveau. Die Produktion des Fahrzeugs läuft im Herbst im Volvo Stammwerk im schwedischen Torslanda an.

Hinweis: Der neue Volvo V90 Cross Country kommt zu Jahresbeginn 2017 auf den deutschen Markt.
Freitag, 9. September 2016
Spy Shot: Neue Erlkönig-Bilder und Informationen zum kommenden XC60.

Spy Shot: Neue Erlkönig-Bilder und Informationen zum kommenden XC60.

Der kommende XC60 wurde unweit vom Testcenter in Hällered abgelichtet.                  (Bild:©Jonas via ams sverige)
In den letzten Monaten wurde der XC60 2 oft abgelichtet. Doch Informationen zu dem Mittelklasse SUV sind rar. 
Nun haben wir einige Informationen zum kleinen Bruder vom XC90.

Bei unserem letzten Besuch in Göteborg hatten wir Gelegenheit, einen kurzen Blick auf 2 Fotos vom XC60 des Modelljahres 2018 zu erhaschen.
Zu unserem Erstaunen sahen wir ein bekanntes Fahrzeug.
Denn der neue XC ähnelt der Volvo Studie XC Concept in einigen Details sehr stark.
Auch im Innenraum wurden einige Designelemente der Studie übernommen. So ist zum Beispiel ein umlaufendes Holzfurnier dem der Studie nachempfunden.
Auch einige andere Details werden es in die Serie schaffen.
Neugierig?
Dann müssen Sie sich bis März 2017 gedulden. Denn zu diesem Zeitpunkt wird der XC60 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Fans des Mittelklasse SUV werden dann ein in den Abmessungen gewachsenes SUV sehen, welches einige Pfunde verloren hat.

Der kommende XC60 wurde unweit vom Testcenter in Hällered abgelichtet.                  (Bild:©Jonas via ams sverige)
Neue Assistenzsysteme werden die Kunden verwöhnen und beschützen. Und neues LED Licht wird die Nacht zum Tag machen.
Viele  andere Neuerungen bleiben noch im Verborgenen und werden noch so manchen überraschen.

Der kommende XC60 wurde unweit vom Testcenter in Hällered abgelichtet.                  (Bild:©Jonas via ams sverige)

Volvo V90 CC: Erster Teaser vom neuen Volvo V90 CC.

Volvo V90 CC: Erster Teaser vom neuen Volvo V90 CC.

Ein Erster kleiner Blick auf den brandneuen Volvo V90 CC. (Bild:©Volvo Cars)
Am 15.09. ist es so weit. Volvo stellt den neuen V90 CC in Göteborg vor. Nun gibt es einen ersten Blick auf den höhergelegten Kombi der Schweden.

Der XC70, also der Vorgänger des V90 CC, ist eines der beliebtesten Fahrzeuge in Skandinavien. Begehrt bei Privatkunden als auch bei Behörden. Nun löst der größere V90 mit Off Road Ambitionen den Dauerbrenner aus Göteborg ab.
Wir hatte vorab die Möglichkeit, den Neuling im Werk in Göteborg kurz zu sehen.
Optisch ist der CC eleganter als sein Vorgänger. Ansonst sind die Änderungen nich all zu üppig.
Außen fällt besonders der neue Kühlergrill auf, welcher optisch sehr an einige Modelle von Mercedes Benz erinnert. Optional gibt es erstmals eine Mattlackierung ab Werk. Welche Farbe das ist, dürfen wir noch nicht sagen.
Die Schweller und Kotflügel sind dezent in Kunststoff gehüllt. Ein Unterfahrschutz an Front und Heck geben dem Fahrzeug nochmals mehr Wertigkeit.
Im Innenraum geben einige geänderte Details, welche heute ebenfalls noch nicht genannt werden  dürfen Auskunft, dass der Fahrer im höhergelegten V90 Platz genommen hat.
Der V90 CC ist mittlerweile die 4. Generation von Volvos höhergelegten Kombiś.
Volvo nimmt dies zum Anlass, einen Kurzfilm zu den verschiedenen Generationen zu veröffentlichen.
Weitere Informationen zum V90 CC folgen schon bald.



 
Montag, 5. September 2016
Classic: 60 Jahre Volvo P120 Amazon: Vorbildlich sicher und unvergänglich schön.

Classic: 60 Jahre Volvo P120 Amazon: Vorbildlich sicher und unvergänglich schön.

Der Amazon wird 60. Happy Birthday. (Bild:©Volvo Cars)
Er ist eine Ikone zeitlos schönen Automobildesigns aus Skandinavien. Der Volvo P120 Amazon feierte vor 60 Jahren seine Weltpremiere und prägte während seiner fast anderthalb Jahrzehnte dauernden Produktionszeit in Werken auf drei Kontinenten das Image global erfolgreicher, formvollendeter und fast unzerstörbar langlebiger Limousinen und Kombis der schwedischen Premium-Marke. In einer Epoche modischer Schnelllebigkeit in der Automobilbranche zeigte der Volvo P120 Amazon unvergängliche Eleganz, kombiniert mit immer neuen wegweisenden Innovationen in der Antriebs- und Sicherheitstechnik. So präsentierte sich der Volvo P120 Amazon im Jahr 1959 als weltweit erste viertürige Limousine mit serienmäßigen Dreipunkt-Sicherheitsgurten vorne und sogar Befestigungspunkten für Fond-Sicherheitsgurte.

Zu einem Volumenhersteller war Volvo bereits mit den Fastback-Limousinen vom Typ Volvo PV444 aufgestiegen, aber erst mit dem Volvo P120 Amazon konnte die schwedische Premium-Marke den Weltmarkt erobern. Als die neuen viertürigen Volvo am ersten Septemberwochenende des Jahres 1956 in der mittelschwedischen Stadt Örebro vorgestellt wurden, eroberten sie die Herzen des Publikums im Sturm. Und nicht nur das. Die ebenso eleganten wie modernen Mittelklasse-Limousinen unterschieden sich vollkommen von ihren Vorgängern und gaben so das Startsignal für die Weltkarriere des schwedischen Konzerns.

Volvo Amazon für Skandinavien, Volvo P120 für den Weltmarkt
Gezeichnet wurden die unvergänglich schönen Linien des Volvo P120 Amazon vom erst 26-jährigen Jan Wilsgaard, dem späteren langjährigen Leiter des Volvo Designzentrums. Unter Wilsgaards Verantwortung entstanden dabei die Formen der Volvo 140 und Volvo 240 sowie die Volvo 700 Serie und auch noch teilweise das Design des Volvo 850. Vor wenigen Wochen ist Jan Wilsgaard im Alter von 86 Jahren verstorben.

Den anfänglich ausschließlich viertürigen Volvo P120 Amazon gestaltete Wilsgaard in damals neuartiger Pontonform mit feinen Stilelementen aus der italienischen, britischen und amerikanischen Designkultur. Dagegen verkörperten die massiven, panzerschrankähnlichen Türen und die hohe Gürtellinie Sicherheit, während die Front mit der V-förmigen Motorhaube von den sportlichen Ambitionen des Volvo P120 Amazon kündete. Ein Design, das in dieser Form einzigartig war und weltweit begeisterte. Gesteigert wurde der repräsentative Auftritt der lediglich 4,45 Meter langen Limousine durch eine edle Zweifarb-Lackierung, die in den Modelljahren 1957 bis 1959 serienmäßig war. Angeboten wurden Kombinationen aus schwarz, mitternachtsblau oder rubinrot lackierten Karosserien mit hellgrauem Dach oder aber eine hellgraue Karosserie mit schwarzem Dach. Ab 1959 wurden alternativ einfarbig lackierte Volvo P120 Amazon angeboten, die dann mit Modelljahr 1962 alle zweifarbigen Versionen ablösten.

Eine exklusive Farbpalette, mit der Volvo ebenso internationales Aufsehen bewirkte wie mit der Namensgebung der neuen Modelle, mit der die nordische Mittelklasse an die Amazonen erinnerte. Jene besonders verwegenen Kriegerinnen der griechischen Mythologie, die mit Pfeil und Bogen kämpften. Die anfänglich Volvo Amason (mit „s“ geschrieben) genannten Fahrzeuge änderten ihren Namen 1957, kurz vor Anlauf der Großserienproduktion, in das internationaler klingende Volvo Amazon. Allerdings hatte der deutsche Motorradhersteller Kreidler zu dieser Zeit bereits die Namensrechte für sein neues Moped Amazone in den wichtigen Schlüsselmärkten schützen lassen.

Volvo erreichte schließlich eine Vereinbarung, nach der die schwedischen Modelle in Skandinavien als Volvo Amazon vermarktet werden durften. In allen anderen Ländern dagegen nannte sich der Standardtyp nur Volvo 121 und die sportliche Version Volvo 122. Die 1961 eingeführten Kombis wurden entsprechend Volvo 221 und Volvo 222 genannt. Weltweit bekannt wurden die Fahrzeuge dennoch unter dem Namen Volvo Amazon.

Vielfalt wie noch nie: Elegante Viertürer, schnelle Sportler und schicke Familien-Kombi
Schon 1958 erweiterte Volvo das Typenangebot des anfangs ausschließlich viertürigen Mittelklasse-Bestsellers. Passend zum offiziellen deutschen Vertriebsstart der schwedischen Marke debütierte der dank Doppelvergaser und schärferer Nockenwelle 61 kW (83 PS) starke Volvo P120 Amazon Sport. Es ging aber noch mehr: Mit bis zu 94 kW (128 PS) starken werksseitigen Sportmotoren zählte der Volvo P120 Amazon über Jahre in zahlreichen Tourenwagen- und Rallyemeisterschaften zu den Titelfavoriten.

Ab Ende 1961 gab es den Volvo P120 Amazon auch als zweitürige Limousine, die zum Modelljahr 1967 die Basis lieferte für den Volvo 123 GT Amazon mit 76 kW (103 PS) starkem Motor und elektrisch betätigtem Overdrive-Getriebe aus dem legendären Sportcoupé Volvo 1800 S. Zu erkennen gab sich der Volvo 123 GT Amazon vor allem an zwei zusätzlichen Jod-Scheinwerfern mit den Funktionen Weitstrahler, Nebelscheinwerfer und innovativem Kurvenlicht. Auch ein Drehzahlmesser durfte nicht fehlen, allerdings war der B18-Vierzylinder im Volvo 123 GT ohnehin gut für Langstreckenrekorde. So erreichte der Amerikaner Irv Gordon mit seinem Volvo 1800 S und B18-Motor drei Millionen Meilen (4,8 Millionen Kilometer). Eine einzigartige Bestmarke, die auch das Bild der Volvo P120 Amazon als ausgewiesene Langstreckenläufer bestätigt.

Die Welt der Kombis revolutionierte dagegen der im Februar 1962 eingeführte Volvo P220 Amazon. Dieser dynamische Vorreiter heutiger Familien- und Freizeitkombis überraschte durch elegante Formen und eine horizontal geteilte Hecktür, so wie sie sonst bei amerikanischen Kombis beliebt war. Anders als der Vorgänger Volvo Duett und alle Konkurrenten mit Lieferwagencharme war der Volvo P220 Amazon ein Lademeister mit Lifestyleflair.

Die kontinuierliche Modellpflege hielt die Volvo P120 Amazon frisch – auch nach Einführung des designierten Nachfolgers Volvo 140 im Jahr 1966. So profitierten im Herbst 1968 beide Modellreihen vom neuen B20-Motor mit 2,0 Liter Hubraum und Abgasreinigungssystem. Der größere Hubraum sorgte für mehr Drehmoment und Leistung.

Serienmäßiger Dreipunkt-Sicherheitsgurt als Lebensretter
Wenn es um die Sicherheit ging, fuhr Volvo schon immer voran. Aber der Volvo P120 Amazon brachte Innovationen, die die ganze Automobilwelt nachhaltig veränderten. Ab 1959 wurde der Volvo P120 Amazon serienmäßig mit dem von Volvo patentierten Dreipunkt-Sicherheitsgurt ausgestattet – eine Weltneuheit! Keine andere Sicherheitsausstattung ist bis heute auch nur annähernd so wichtig. Schätzungen zufolge wurde der Dreipunkt-Sicherheitsgurt in seiner bisher 57-jährigen Produktionszeit für über eine Million Menschen zum Lebensretter.

Damit nicht genug, wartete der Volvo P120 Amazon noch mit vielen weiteren außergewöhnlichen Sicherheitsfeatures auf, darunter das gepolsterte Armaturenbrett, die Zweikreisbremsanlage und der effektive Rostschutz, der ein vorzeitiges Kollabieren von Karosserieteilen verhinderte. Alle gefährdeten Bauteile wurden im Warmbad verzinkt – eine revolutionäre Maßnahme, die auch dazu beitrug, dass der Volvo P120 Amazon eine weit überdurchschnittliche Lebenserwartung hatte.

Der Amazon wird 60. Happy Birthday. Af dem Bild zu sehen ein P120 aus dem Jahr 1957. (Bild:©Volvo Cars)

 Eine beispiellose Erfolgsstory: Das erste Weltauto mit schwedischen Wurzeln
Insgesamt wurden von 1956 bis 1970 genau 667.791 Volvo P120 Amazon produziert, womit die Mittelklasse-Baureihe zum erfolgreichsten Volvo Modell jener Jahre avancierte. Mit dem Volvo P120 Amazon rückte der Focus des schwedischen Premium-Herstellers vom Heimatmarkt auf den Weltmarkt. So wurden vom Volvo P120 Amazon bereits rund 60 Prozent der Produktion auf Exportmärkten abgesetzt.

Tatsächlich war dieses Modell auch der erste Volvo, der sogar außerhalb Schwedens produziert wurde. Zunächst wurde im Jahr 1963 im kanadischen Halifax ein Werk eröffnet, das den nordamerikanischen Markt belieferte. Später ging ein weiteres Werk im südafrikanischen Durban an den Start. Die größte Investition tätigte Volvo jedoch in der belgischen Stadt Gent. Dort wurde 1965 eine Fabrik eröffnet mit einer anfänglichen Jahresproduktionskapazität von 14.000 Fahrzeugen. Für Volvo war dies ein wichtiger Schritt zu Zollerleichterungen, da Schweden noch kein Mitglied der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) war.

Der letzte Volvo P120 Amazon wurde am 3. Juli 1970 im Werk Torslanda bei Göteborg gebaut. Eine dunkelblaue Limousine, die direkt in die Fahrzeugsammlung fuhr, aus der später das Volvo Museum hervorging.


Zehn kaum bekannte Fakten über den Volvo P120 Amazon:

1. Etwa acht Prozent aller 297.000 in Schweden verkauften Volvo P120 Amazon sind noch immer im Einsatz! Am häufigsten ist der Modelljahrgang 1966, von dem es noch 4.804 zugelassene Fahrzeuge gibt. Insgesamt sind in Schweden heute noch 24.282 Volvo P120 Amazon zugelassen.

2. Volvo Werksfahrer Carl-Magnus Skogh gewann 1965 mit einem Volvo 122S die Akropolis Rallye in Griechenland.

3. Gemeinsam mit der schwedischen Polizei entwickelte Volvo besondere Ausstattungsfeatures, die später auch in Serienmodellen Standard wurden. So verfügten die Polizeiautos schon mehrere Jahre vor der Einführung in reguläre Serienfahrzeuge über Vierrad-Scheibenbremsen, Bremskraftverstärker und Gürtelreifen. Die Volvo P120 Amazon in Polizeiausführung waren außerdem mit einem Heckscheibengebläse ausgestattet und mit einem Schalter am Lenkrad, der die Frontscheibenwaschanlage mit der schnellsten Scheibenwischergeschwindigkeit koppelte.

4. Colin Powell, früherer Außenminister der USA und früherer Vorsitzender des amerikanischen Generalstabs Joint Chiefs of Staff, ist ein leidenschaftlicher Automobilenthusiast. Er besaß schon verschiedene klassische Volvo Modelle, darunter einen Volvo P220 Amazon Kombi von 1966. Als sich Colin Powell im Jahr 1993 von seiner Position als Vorsitzender des amerikanischen Generalstabs Joint Chiefs of Staff zurückzog, übergaben ihm US-Präsident Bill Clinton und Vizepräsident Al Gore einen dringend restaurierungsbedürftigen Volvo P120 Amazon.

5. Der Genfer Autokatalog von 1963 präsentierte ein Volvo 122 S Amazon Cabriolet, entwickelt vom belgischen Karossier Jacques Coune. Tatsächlich hatte dieses zweitürige Cabriolet schon im Januar 1963 auf dem Brüsseler Salon seine vielbeachtete Weltpremiere gefeiert. Schließlich handelte es sich um einen formvollendeten Umbau mit rahmenlosen Seitenfenstern und schönen Details wie nach hinten leicht gerundeten Türöffnungen und nach vorne abgewinkelten Rückleuchten. Obwohl der Autokatalog den Eindruck eines Serien-Cabriolets vermittelte, war Volvo in keiner Weise beteiligt. Insgesamt baute Jacques Coune nur vier dieser Cabriolets.

6. Der legendäre New Yorker Werbefachmann Amil Gargano wurde im Jahr 1962 für Volvo tätig. Gargano erkannte, dass Volvo Fahrzeuge von fast unzerstörbarer Robustheit waren und genau das wurde zum Alleinstellungsmerkmal der schwedischen Premium-Marke. So wurde etwa in einem Werbefilm ein Volvo P120 Amazon in extremen Tempo über raue Schotterstraßen getrieben. „Du kannst ihn fahren, als ob Du ihn hasst. Billiger als ein Psychiater“, lautete dazu die Werbebotschaft, die damals eindeutig war, heute allerdings unmöglich ist.

7. Es gab sogar Pläne, den Volvo P120 Amazon mit einem V8-Motor anzubieten. Bei dem V8 handelte es sich um die Weiterentwicklung eines Lkw-Motors. Tatsächlich sollen fünf Prototypen gebaut worden sein sollen, dann allerdings erkannte das Volvo Management, dass ein V8 nicht geeignet war für den Volvo P120 Amazon. Gab es doch dieses Modell nicht einmal als Sechszylinder und so wäre der Sprung von einem Vierzylinder zum V8 zu groß gewesen.

8. Alle im Werk Halifax, Kanada, gebauten Volvo P120 Amazon wurden unter der Modellbezeichnung Volvo Canadian vermarktet.

9. Mit dem Volvo P120 Amazon vergrößerte sich das Volvo Modellprogramm so sehr, dass Volvo im Jahr 1958 seine Position als meistverkaufte schwedische Automobilmarke zurückgewann. Eine Nummer-eins-Platzierung, die sich Volvo seitdem bis heute sichert.

10. Im Kinofilm „Die Unbestechlichen“, einem Thriller über die Watergate-Affäre, die den Rücktritt des US-Präsidenten Richard Nixon erzwang, fährt der Washington-Post-Reporter Bob Woodward, gespielt von Hollywoodstar Robert Redford, einen weißen Volvo P120 Amazon.
Dienstag, 30. August 2016
Unternehmen: Volvo sucht Verstärkung: Schwedischer Premium-Hersteller startet große Rekrutierungsoffensive

Unternehmen: Volvo sucht Verstärkung: Schwedischer Premium-Hersteller startet große Rekrutierungsoffensive


City Safety im Volvo S90 ermöglicht die Erkennung großer Tiere bei Tag und auch in der Nacht. Das Risiko von Zusammenstößen mit Elchen, Rentieren, Pferden oder Kühen kann durch Warnanzeigen und Bremseingriffe reduziert oder ein Aufprall sogar ganz verhindert werden. (Bild:©Volvo Cars)
Volvo geht in die Offensive: Um seine Vorreiterrolle beim autonomen Fahren und in der Entwicklung hochklassiger Sicherheitssysteme auszubauen, startet der schwedische Premium-Hersteller eines der größten Rekrutierungsprogramme in seiner 89-jährigen Unternehmensgeschichte. In den nächsten zwölf Monaten will Volvo rund 400 neue Ingenieure einstellen, vorwiegend im Bereich der automobilen Software-Entwicklung.

Der Großteil der neuen Mitarbeiter wird in der zentralen Forschung und Entwicklung von Volvo im schwedischen Göteborg tätig sein. Das Unternehmen eröffnet aber auch ein separates Forschungs- und Entwicklungszentrum in der Universitätsstadt Lund im Süden Schwedens, wo bereits im September die ersten 35 Mitarbeiter ihre Arbeit aufnehmen. Die „Studentenstadt“ genießt international hohes Ansehen für ihre Hochschule und liegt unweit von Malmö, der drittgrößten Stadt Schwedens, und der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

Mit seiner Mitarbeiteroffensive stärkt Volvo den Westen Schwedens als „Automobil-Region“, die zu einer Quelle automobiler Software-Entwicklungen werden soll. Volvo investiert in Branchentrends wie autonomes Fahren und Elektrifizierung, aber auch in aktive Sicherheitssysteme, wo das Unternehmen seit jeher Pionier und Vorreiter ist. Die Technologien erfordern hochqualifizierte Mitarbeiter und Software-Entwickler.

Das autonome Fahren zum Beispiel treibt Volvo sukzessive voran: Erst vor wenigen Tagen hat das Unternehmen bekanntgegeben, in Zusammenarbeit mit dem Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber die nächste Generation selbstfahrender Autos zu entwickeln. Außerdem will der Premium-Hersteller weitere Feldversuche zum autonomen Fahren auf den Straßen der britischen Hauptstadt London und in China durchführen, nachdem im kommenden Jahr das Drive Me Pilotprojekt in Göteborg startet.

Auch die Verdienste um die automobile Sicherheit sind unumstritten. Volvo entwickelt ständig neue Systeme, bei denen auch Software eine wichtige Rolle spielt. Die Top-Modelle Volvo S90, Volvo V90 und Volvo XC90 fahren serienmäßig mit einer umfangreichen Sicherheitsausstattung, die unter anderem Weltneuheiten wie die Wildtier-Erkennung und die Run off Road Protection umfasst. Sie erkennt, wenn das Fahrzeug von der Fahrbahn abkommt, und strafft automatisch die vorderen Sicherheitsgurte, um die Insassen sicher auf den Sitzen zu halten. Bei der Elektrifizierung will Volvo zu einem der führenden Hersteller aufsteigen und künftig in jeder Baureihe ein Plug-in-Hybridmodell anbieten. 2019 folgt zudem das erste reine Elektroauto.

„Volvo ist Vorreiter beim autonomen Fahren und der Elektrifizierung sowie unbestrittener Marktführer bei automobiler Sicherheit. Wir wollen diese Rolle nicht nur beibehalten, sondern ausbauen. Aus diesem Grund ist es wichtig, über die besten Entwickler zu verfügen. Unser neues Rekrutierungsprogramm spiegelt dieses Vorhaben wider“, erläutert Peter Mertens, Senior Vice President für Forschung und Entwicklung bei Volvo Cars.
Polestar: Polestar feiert 20. Geburtstag mit leistungsstärksten Volvo Serienmodellen.

Polestar: Polestar feiert 20. Geburtstag mit leistungsstärksten Volvo Serienmodellen.

Volvo S60 Polestar (links) und Volvo V60 Polestar (rechts)
Von der Rennstrecke auf die Straße: Polestar macht Motorsport-Technik alltagstauglich und ist längst ein Synonym für maximalen Fahrspaß, beste Performance und höchste Dynamik – und das seit nunmehr 20 Jahren. Jetzt hat die Performance-Marke des schwedischen Premium-Herstellers die leistungsstärksten Volvo Serienmodelle aller Zeiten entwickelt: Die neue Limousine Volvo S60 Polestar und der neue Kombi Volvo V60 Polestar krönen die Baureihe und markieren den vorläufigen Höhepunkt einer ebenso traditionsreichen wie erfolgreichen Partnerschaft.

Im Jahr 1996 begann die Partnerschaft von Volvo und Polestar. Zunächst nur auf Motorsport-Aktivitäten fokussiert, gestaltete sich die Zusammenarbeit in den Folgejahren immer intensiver, sodass im Jahr 2009 Polestar der offizielle Performance-Partner von Volvo wurde – seit 2015 ist Polestar nun im Besitz der Volvo Car Group und die offizielle Performance-Marke des schwedischen Automobil-Herstellers.

Nach den gemeinsamen Jahren im Motorsport wurden ab 2009 erste Polestar Performance Optimierungen für Serienfahrzeuge entwickelt, mit denen seitdem die Leistung der Turbomotoren vieler Volvo Modelle gesteigert werden kann. Das Software-Update ist aktuell in über 62 Ländern und für mehr als 150 unterschiedliche Varianten der Volvo Benzin- und Dieselmotoren verfügbar. Bislang haben weltweit rund 100.000 Fahrzeuge die Kraftkur erhalten – vom kompakten, nicht mehr gebauten Volvo C30 bis hin zu den aktuellen Volvo 90er Modellen. Wichtig: Neben dem Plus an Sportlichkeit bietet Volvo seinen Kunden auch bei den leistungsgesteigerten Polestar Modellen die vollen, uneingeschränkten Garantieleistungen des Herstellers.

Selbst der Volvo XC90 T8 Twin Engine lässt sich auf noch mehr Fahrspaß trimmen: Die Systemleistung des Plug-in-Hybridmodells klettert dadurch auf 310 kW (421 PS), womit das Premium-SUV zum kraftvollsten Volvo aller Zeiten wird. Sein maximales Drehmoment beträgt 680 Nm, der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in nur 5,5 Sekunden. Auch für die beiden neuen Topmodelle, die Premium-Limousine Volvo S90 und ihr ab Herbst erhältliches Kombi-Pendant Volvo V90 mit D5 Dieselmotor, wird bereits eine Polestar Performance Optimierung angeboten. Dabei wurde mit den drei Volvo 90er Modellen eine neue Form der Verbesserung eingeführt, die über bloßen Leistungszuwachs hinausgeht. Erstmals profitiert der gesamte Antriebsstrang: Durch die Optimierung von Ansprechverhalten sowie von Schaltgeschwindigkeit und -präzision gewinnen die Fahrzeuge ein Höchstmaß an aktiver Fahrbarkeit.

Das Plus an Fahrdynamik ergänzen seit Frühjahr 2016 die Polestar Performance Parts: Neben Anbauteilen wie Heckspoiler, Diffusor und weiteren Design-Elementen sind unter anderem Sportfahrwerke und Abgasanlagen für den Volvo V40 sowie die Volvo 60er Familie mit den Modellen S60, V60 und XC60 erhältlich. Auch wer nicht auf das blaue Polestar Emblem am Heck achtet, erkennt so die leistungsstarken Volvo Modelle sofort. Wie bei der Polestar Performance Optimierung handelt es sich auch bei den Performance Parts um 100-prozentiges Volvo Original Zubehör. Perfekt auf das jeweilige Volvo Modell abgestimmt, erfüllt es die höchsten Qualitätsstandards der Premium-Marke und beeinflusst weder die Herstellergarantie noch die zertifizierten Abgas- und Verbrauchswerte.

Vollwertige Polestar Modelle
Kunden können sich aber auch gleich für ein vollwertiges Polestar Modell entscheiden: Im Jahr 2013 zunächst in limitierter Auflage von 100 Einheiten in Australien gestartet, wird die aktuelle Generation des Volvo S60 Polestar und des Volvo V60 Polestar ab sofort in 47 Ländern angeboten, darunter erstmals auch in Deutschland.

Die leistungsstärksten Volvo Serienmodelle treibt ein auf 270 kW (367 PS) erstarkter T6 AWD Benziner an. Trotz mehr Leistung verbrauchen die Fahrzeuge mit dem neuen Hochleistungs-Vierzylinder weniger Kraftstoff als vorherige Polestar Modelle; auch die CO2-Emissionen sinken. Neben dem Leistungszuwachs verfügen die neuen Modelle im Vergleich zu früheren Polestar Versionen über eine optimierte Gewichtsverteilung, ein um 20 Kilogramm reduziertes Gewicht, eine eigens für Polestar kalibrierte, elektronisch unterstützte Servolenkung und eine Bremsanlage von Brembo mit geschlitzten Brems-Schwimmscheiben, 371 Millimetern Durchmesser und neuen Belägen. Garanten für ein sportliches Fahrerlebnis sind auch die einstellbaren Polestar Öhlins Stoßdämpfer und härtere Federn. Die Preise beginnen bei 68.000 Euro für den Volvo S60 Polestar, die neue Topversion des Volvo V60 ist ab 69.600 Euro erhältlich.

Motorsportgeschichte von Volvo und Polestar
Die beiden Polestar Modelle bilden auch die technische Grundlage für die aktuellen Volvo Rennwagen in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC), in die Volvo dieses Jahr zurückgekehrt ist. Neben Chassis und Motor des Volvo S60 Polestar TC1 von Polestar Cyan Racing – wie das Motorsport-Team seit der Polestar Übernahme durch Volvo im Jahr 2015 heißt – ist auch die Philosophie identisch: beste Performance in jeder Situation zu bieten. Volvo setzt also seine Tradition fort – im Straßenalltag und auf der Rennstrecke.

Die Motorsport-Historie von Volvo reicht mehr als drei Jahrzehnte zurück: In den 1980er Jahren dominierte die Marke mit dem Volvo 240 Turbo den Tourenwagen-Motorsport und fuhr von Sieg zu Sieg. Der als „Fliegender Ziegelstein“ („The Flying Brick“) bekannte Rennbolide gewann 1985 die Tourenwagen-Europameisterschaft (ETC) und den Vorläufer der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM).

Um an diese Erfolge anzuknüpfen, wurde Polestar 1996 als offizieller Motorsport-Partner der Marke gegründet – damals noch unter dem Namen „Flash Engineering“. Und das Volvo Werksteam schlug tatsächlich wie ein Blitz ein: Am Steuer eines Volvo 850 Super Touring sicherte sich Teamgründer und Rennfahrer Jan Nilsson auf Anhieb den Sieg in der neu geschaffenen Schwedischen Tourenwagen-Meisterschaft (STCC) – ein Triumph, der im folgenden Jahr trotz härterer Konkurrenz von Marken wie BMW, Ford und Opel wiederholt werden konnte. Das Team wurde sukzessive ausgebaut und verstärkt, auch der spätere DTM-Champion Mattias Ekström wechselte 2000 als amtierender STCC-Meister zu Polestar. Die Rennfahrer bewiesen ihr Können in unterschiedlichsten Modellen wie dem Volvo S40 und dem Volvo S60 – allen Fahrern und Fahrzeugen gemein war neben Schnelligkeit, Dynamik und Sicherheit vor allem die hohe Zuverlässigkeit.

Mit der Übernahme des Unternehmens durch Christian Dahl 2004 und der Umbenennung in „Polestar“ ein Jahr später, mit der er dem kalten Norden Schwedens Tribut zollte, folgten die größten Änderungen. Das Unternehmen zog 2006 in die Volvo Heimatstadt Göteborg, wo es erstmals auch Motorenentwicklung unabhängig vom Rennsport betreiben konnte. Diese Maßnahme bildete den Auftakt für eine noch intensivere Zusammenarbeit mit der schwedischen Premium-Marke, unter anderem übernahm Polestar auch Schulungsaktivitäten von Volvo.

Der erste eigenständig von Polestar gebaute Rennwagen war der Volvo C30 S2000, mit dem das Team 2009 nicht nur die Fahrer- und Team-Wertung in der STCC gewann, sondern auch bis heute ungebrochene Rekorde aufstellte: So sicherte sich das Team in der Saison jedes Mal Startplatz eins – ein Erfolg für die Ewigkeit, der sich auch in der beeindruckenden Gesamtbilanz niederschlägt. Das Volvo Polestar Team hat bis heute insgesamt 105 Siege, 238 Podiumsplatzierungen und 105 Pole Positions eingefahren, 101 Mal absolvierte es die schnellste Runde eines Rennens.

Samstag, 27. August 2016
V90 CC: Vorstellung des XC70 Nachfolgers erfolgt am 15.09.2016

V90 CC: Vorstellung des XC70 Nachfolgers erfolgt am 15.09.2016

Bald wird der V90 CC der Öffentlichkeit vorgestellt. Das hier gezeigte Fahrzeug ist nur eine Computerzeichnung (Bild:©Schulte Design)
Der XC70 Nachfolger steht in den Startlöchern. Mitte September wird das neue Modell der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

Die wegweisende Rolle von Volvo im Segment der Cross Country Fahrzeuge ist unbestritten. Nun steht die Enthüllung des neuen Volvo V90 Cross Country bevor. Das jüngste Mitglied der 90er Familie zementiert die Führungsrolle des schwedischen Automobilherstellers in der Klasse der leistungsfähigen und komfortablen Premium-Allroader.

„Für viele Menschen sind gerade die Cross Country Modelle die wahren Volvos. Das Cross Country Konzept war von Anfang an ein Volltreffer, perfekt geeignet für die rauen Klima- und Straßenbedingungen, die in Schweden herrschen“, erläutert Håkan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group.

Der 1996 entwickelte erste Cross Country Kombi verband funktionale Flexibilität mit robuster Leistungsfähigkeit. 20 Jahre später ist das Cross Country Segment ein etablierter Bestandteil des Premiummarktes – mit Modellen, die ein ebenso funktionales wie komfortables Fahrerlebnis bieten.

Für jedes Klima
Cross Country Modelle sind für die extremen Herausforderungen des skandinavischen Klimas gerüstet und machen überall eine gute Figur – auf schlammigen Wegen, im knietiefen Schnee und bei langen Fahrten auf der Autobahn. Erhöhte Bodenfreiheit, hohe Zugkraft und Allradantrieb machen sie unter Pferde- und Bootsbesitzern besonders beliebt – und zu einer echten Allwetter-Alternative zum SUV.

„Wir haben von Beginn an großen Wert darauf gelegt, dass das Cross Country Konzept nicht bloß eine Übung für robustes Design ist. Uns ist es stets um hohe Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen gegangen, und dies haben wir über die Jahre um jene Komfortelemente angereichert, die Volvo Fahrer von ihrem Fahrzeug erwarten“, fügt Dr. Peter Mertens hinzu, Senior Vice President Forschung & Entwicklung bei der Volvo Car Group.
News: Volvo gewinnt Schwedischen Unternehmenspreis 2016.

News: Volvo gewinnt Schwedischen Unternehmenspreis 2016.

Volvo gewinnt den diesjährigen Schwedischen Unternehmenspreis in Deutschland. Der Automobilhersteller wird in der Kategorie „Großunternehmen“ für sein erfolgreiches Engagement und Wirken auf dem deutschen Markt geehrt. Die renommierte Auszeichnung wird jährlich von der Schwedischen Handelskammer und „Business Sweden – the Swedish Trade and Invest Council“ in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Botschaft vergeben, die offizielle Preisverleihung findet am 24. November im Alten Stadthaus von Berlin statt.

Volvo und seinem Importeur, der in Köln beheimateten Volvo Gar Germany GmbH, sei „es geglückt, den negativen Trend in einer hart umkämpften Branche zu wenden“, heißt es in der Urteilsbegründung. In einem von deutschen Marken dominierten Premium-Segment baut Volvo stetig seinen Absatz aus: Allein im ersten Halbjahr 2016 verkaufte die schwedische Premium-Marke hierzulande 19.388 Fahrzeuge, was einer Steigerung von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einem Marktanteil von 1,1 Prozent entspricht. Die Markenkampagne „Made by Sweden“, mit der Volvo seit einiger Zeit für seine Modelle wirbt, stützt zudem das Image des Landes und stärkt die Marke „Schweden“ im Ausland.

„Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Volvo versteht sich als schwedische Automobilmarke, die in Produkt und Design die traditionellen Werte des Landes widerspiegelt. Unser Topmodell, der Volvo XC90, greift zum Beispiel Schlüsselelemente des schwedischen Lebensstils auf: den großzügigen Platz, das Spiel mit Licht und den generellen Fokus auf eine angenehme, wohnliche Atmosphäre“, erläutert Thomas Bauch, Geschäftsführer der Volvo Car Germany GmbH.

Der Schwedische Unternehmenspreis wird bereits seit 2003 in den drei Kategorien „Großunternehmen“, „Mittelständische Unternehmen“ und „Newcomer auf dem deutschen Markt“ verliehen. Ausgezeichnet werden schwedische Unternehmen, die erfolgreich in Deutschland Wurzeln geschlagen haben. Die diesjährige Festrede im Rahmen der Preisverleihung am 24. November im Bärensaal des Alten Stadthauses Berlin hält Annika Falkengren, seit zehn Jahren Vorstandsvorsitzende der SEB, der nordeuropäischen Bank mit dem größten Auslandsengagement.

Für Schweden ist Deutschland mit Abstand der wichtigste Markt: Zehn Prozent aller Exporte gehen in die Bundesrepublik, 18 Prozent des Imports stammt aus Deutschland. Hierzulande beschäftigen schwedische Firmen rund 130.000 Angestellte. Deutschlandweit gibt es rund 1.900 schwedische Tochtergesellschaften, während sich in Schweden circa 1.300 deutsche Niederlassungen finden.
Freitag, 19. August 2016
Volvo Trucks: Volvo "Iron Knight": Schnellster Lkw der Welt?

Volvo Trucks: Volvo "Iron Knight": Schnellster Lkw der Welt?

Volvo "Iron Knight": Schnellster Lkw der Welt? (Bild:©Volvo Trucks)
Volvo hat zwei Geschwindigkeitsweltrekorde für Lastwagen im Visier. Der "Iron Knight" holt aus vier Turboladern 2.400 PS und 6.000 Nm Drehmoment und versucht damit zwei neue Rekorde aufzustellen.


Volvo Trucks startet Weltrekordversuch mit dem Spezialfahrzeug "The Iron Knight". Mit Ausnahme des Motors und des serienproduzierten I-Shift-Doppelkupplungsgetriebes ist der Lkw in jeder Hinsicht eine Spezialanfertigung. Mit einer verfügbaren Leistung von 2.400 PS wird der Lkw versuchen, neue internationale Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.
Der Motor in dem Rekordbrecher ist eine mittig platzierte und erheblich modifizierte D13-Einheit mit wassergekühltem Ladeluftkühler und vier Turboladern, die 2.400 PS und 6.000 Nm Drehmoment liefert. Elektrik und Elektroniksystem wurden abgespeckt und die Software neu programmiert, damit der Motor optimal mit dem Getriebe kommunizieren kann - einem I-Shift-Doppelkupplungsgetriebe, wie es auch in den seriengefertigten Volvo FH-Modelle eingebaut wird. Die einzige Anpassung des Getriebes besteht in seiner verstärkten Kupplung, die für das hohe Drehmoment benötigt wird.

Das Fahrerhaus von "The Iron Knight" ist aus Glasfaser gefertigt und aerodynamisch ausgefeilt. Die Seitenverkleidungen hat große Luftkanäle, die den Motor mit Kühlluft versorgen. Mit dem Rennfahrer Boije Ovebrink hinter dem Lenkrad wird Volvo die Weltrekorde in zwei Kategorien in Angriff nehmen: 500 und 1.000 Meter aus dem Stand. Am 24. August kann die Rekordfahrt auf den Social-Media-Kanälen von Volvo Trucks verfolgt werden.

Der schwedische Lastwagenbauer verspricht sich von den Fahrten nicht nur Ruhm, sondern auch Erkenntnisse über Detaillösungen für künftige Serienfahrzeuge.

Der Truck sieht auch von der Rückseite nicht mehr wie ein Serientruck aus. (Bild:©Volvo Trucks)


Mit 2.400 PS, 6.000 Nm Drehmoment und einem Gewicht von 4,5 Tonnen hat "The Iron Knight" ein Leistungsgewicht von über 0,5 PS/kg.
o Der mittig platzierte Motor ist eine in wichtigen Punkten modifizierte D13-Einheit mit wassergekühlten Ladeluftkühlern und vier Turboladern.
o Das I-Shift-Getriebe mit Doppelkupplung behält bei Gangwechseln das Drehmoment bei. Abgesehen von einer verstärkten Kupplung (die Scheiben und Druckplatten sind aus Sintermaterial) verwendet "The Iron Knight" dasselbe Getriebe, das in den seriengefertigten Volvo FH-Fahrzeugen eingesetzt wird.
o Minimale Elektronik, um das Gewicht des Fahrzeugs zu verringern.
o Die Software wurde neu programmiert, um die hohe Leistungsfähigkeit zu ermöglichen.
o Das Fahrerhaus ist aerodynamisch optimiert und besteht aus Glasfaser. Große Luftkanäle in den Seitenverkleidungen versorgen den Motor mit Kühlluft.

Die bisherigen Rekord-Lkw von Volvo Trucks

The Iron Knight ist nicht der erste Rekordbrecher von Volvo Trucks. 2007 brach "The Wild Viking" (1.600 PS) den amtlichen FIA-Rekord für die 1.000-Meter-Distanz aus dem Stand mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 158,8 km/h. Der nächste Rekordbrecher war der Hybrid-Lkw "Mean Green" (1.800-PS-Dieselmotor plus 300-PS-Elektromotor), der 2011 zwei neue Weltrekorde in der Hybrid-Kategorie aufstellte: 1.000 Meter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 152,2 km/h und 500 Meter mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 115,4 km/h.
Copyright © 2014-2016 SCANDICSTEEL