Der Traum für unzählige Urlauber aus Mitteleuropa. Freie, gut ausgebaute Straßen im hohen Norden. Doch oftmals sind in den nördlichen Regionen Schwedens die Straßen nicht immer so. 

Der schwedische Motormännens vägombud hat nun seinen jährlichen Straßenbericht für 2017 veröffentlicht. Auch in diesem Jahr  sind die Unterschiede zwischen dem Süden und dem Norden sehr groß. Weiterhin sind in Norrbotten die Straßen am schlechtesten.

Der Straßenzustand steht im direkten Zusammenhang mit erhöhten Unfallzahlen, selbstverständlich aber auch mit Fahrkomfort, rollgeräuschen und Fahrzeugverschleiß.
Motormännens vägombud ist in den letzten Monaten 8 650 svenska mil, also 8650km mit Messinstrumenten abgefahren und hat Vibrationen und Schlaglöcher auf den jeweiligen Strecken ermittelt.
Die gesammelten Daten ergeben große Unterschiede den Straßen im Süden und Norden.
Von den 20 schlechtesten Straßen liegen 19 nördlich vom Dalälven. Die 2 schlechtesten Straßen in ganz Schweden, ein Teilabschnitt der E45 und der Riksväg 97 liegen in Norrbotten.

Motormännens vägombud erklärt, dass ein guter Wegstandart die Voraussetzung für eine ordentliche Zugänglichkeit einzelner Regionen ist, wo es keine echte Alternative zum Auto gibt.
Während es in und um große Orte meist gute Straßen gibt, sind die Staßen in ländlichen Teilen oftmals sehr schlecht.
Motormännens vägombud kritisiert die Regierung, dass besonders  für den Norden zu wenige Mittel für die Straßen zur verfügung gestellt werden.
Carl Zeidlitz, Verkehrssicherheitsbeauftragter von Motormännenbemängelt die Verteilung der Mittel. So reichen diese im Norden gerade einmal dazu, die notwendigesten Reparaturen und die Inflationskosten auszugleichen.
Genaue Daten veröffentlicht der Verein in seinem aktuellen 
 Rapport und einer interaktiven Karte.
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